Mein Name ist Hanna – Lisa Ott. Ich bin derzeit 15 Jahre alt und komme aus Norddeutschland. Zusammen mit meinen zwei Brüdern [14 und
17Jahre] , meiner kleinen Schwester [7 Jahre] und meinen Eltern wohne ich in einem Haus in einem relativ großen Dorf namens Jevenstedt. Die nächste, etwas größere Stadt (Rendsburg) ist nur 15 km entfernt.
Seit längerer Zeit interessiere ich mich für die USA. Angefangen hat meine Vorliebe für Nordamerika durch das Lesen von Reiseberichten. Da ich mehr über das Land und die Bevölkerung wissen wollte, habe ich Kontakte über das Internet zu Schülern an verschiedenen High Schools geknüpft. So habe ich vieles über das Leben in amerikanischen Familien und den Schulalltag an amerikanischen Schulen erfahren. Vieles ist doch wesentlich anders als bei uns. Genau diese Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten möchte ich selber sehen und erleben. Mein Traum ist es, in einer amerikanischen Familie zu leben, um hautnah den Alltag zu erleben und zu verstehen. Da ich sehr gerne koche, möchte ich mehr über die Essgewohnheiten der amerikanischen Bevölkerung erfahren und sehen, ob das Klischee der Fastfood-Ernährung tatsächlich stimmt. Zudem interessiert mich, w
ie Amerikaner Feste wie Thanksgiving, den Unabhängigkeitstag, Geburtstage und kirchliche Feste wie Weihnachten, Hochzeiten oder zum Beispiel Taufen feiern. Neugierig bin ich auch auf die Schulen – besonders die Unterrichtsgestaltung und den Ablauf eines Schultages. Ich lese gerne englischsprachige Literatur und sehe mir Filme in der Originalsprache Englisch an. Unter anderem auch, um zu testen, ob meine Sprachkenntnisse ausreichen, um sich ab August auf sie verlassen zu können. Denn dann wird mein Abenteuer beginnen: 1 Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Kultur Life ermöglicht mir mit seinem Nordlichtstipendium eine wirklich große Chance. Denn ohne dieses wäre es meiner Familie und mir unmöglich gewesen, das folgende Jahr zu finanzieren. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich dafür bedanken!
Da ich ein kontaktfreudiger Mensch bin, wäre es schön, in Amerika viele interessante Menschen kennen zu lernen. Es würde mich ganz besonders erfreuen, mich dort etwas im sozialen Bereich einbringen zu können, wie ich es auch hier in Deutschland so gerne mache.
Einige Jahre engagierte ich mich für das Technische Hilfswerk (THW) in Rendsburg. Seit 2004 nehme ich am „Sozialen Tag“ der Organisation „Schüler Helfen Leben“ teil. Ich genieße meine ehrenamtliche Arbeit als Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Mastbrook (ein Stadtteil in Rendsburg). Hier leben Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und verschiedenen Nationen. Zur Nachmittagsbetreuung bin ich durch meine Teilnahme an der AG Soziales der Diakonie an unserer Schule gekommen, als wir, im Zusammenhang mit dem Thema „Armut“, den „Offenen – Treff“ dieses Rendsburger Stadtteils besuchten. Im Rahmen der AG Soziales behandeln wir Schülerinnen und Schüler in 20 theoretischen sowie auch praktischen Stunden soziale Themen wie zum Beispiel Beeinträchtigungen, Armut oder Altenpflege. Zudem ist es ein Ziel, dass jeder Teilnehmer 60 Stunden ehrenamtlich Praxiserfahrung in einer sozialen Einrichtung sammelt. Ich nehme seit 2005 an dieser AG teil. Im ersten Jahr nutzte ich die Gelegenheit und sammelte im Kreisseniorenheim Jevenstedt sehr viele neue Erkenntnisse und Ansichten. Da mir die AG Soziales im letzten Jahr die Augen öffnete und Erfüllung brachte, habe ich mich auch dieses Jahr entschlossen daran teilzunehmen. 2006 – 2007 arbeite ich ehrenamtlich mit Kindern einer Kindertagesstätte. In meiner Schule engagiere ich mich gerne für andere Schüler. Ich übte mir Begeisterung die Position als Schülerfachvertreterin im Fachbereich Französisch und Klassensprecherin aus. Ich nahm zwei Mal mit Freude am Europäischen Wettbewerb teil und besuchte die Aquarell- AG. Als Gruppenbetreuerin unterstütze ich die evangelischen Gemeindepfadfinder Jevenstedt.
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Hallo!
Kommentar von Valeria März 30, 2007 @ 8:37Weißt du schon wer das vollstipendium jetzt erhalten hat? Würde mich mal interessieren..
Ich sollte es nämlich erst bekommen und hatte schon eine zusage und dieses auswahlgespräch, doch dann musste ich das vollstipendium abgeben, da ich vielleicht (!) bis zum Sommer keinen Pass haben werde, da ich mich gerade einbürgern lasse und somit zur zeit keinen pass habe.
Liebe Grüße und natürlich herzlichen Glückwunsch!! Ich wünsche nur das Beste und ganz viele tolle Erfahrungen!
So ein Austausch ist das beste was einem passieren kann.. schade, dass es bei mir wegen deutscher Bürokratie nicht geklappt hat..